Donnerstag, 1. Mai 2014

Wie Germanen Elche jagten!


Elch - braucht sich vor Germanen nicht mehr zu fürchten.



Vor der Erfindung der Schusswaffen, und vor Aldi, Lidl und Schlecker muss die Fleischversorgung in Deutschland ein mühseliges Unterfangen gewesen sein. Wie war das eigentlich so vor 2065 Jahren, wenn der Häuptling im Ruhrpott Hunger hatte und mit der Eröffnung der ersten Currybude im Dorf erst 2011 Jahre später zu rechnen ist.
Zum Glück gab es damals schon eifrige Geschichtsschreiber, die uns von den Sitten und Gebräuchen der damaligen Zeit berichteten. Leider nicht die Germanen selber. Deren Runen wurden damals höchstens mal als magische Zeichen in den nächsten Felsen gekratzt, waren aber als Schrift nicht wirklich zu gebrauchen.
Hin und wieder schauten in unseren gastlichen Landen aber gebildete Römer vorbei und machten hier Abenteuerurlaub. Meistens kamen sie in überschaubaren Reisegruppen zwischen 6.000 und 30.000 Leuten.
Einer der Reiseveranstalter war ein gewisser Gaius Julius Caesar.  Der hatte sich gerade in Gallien gründlich daneben benommen und dabei den Herrn Vercingetorix verärgert. Aber das ist eine andere Geschichte. Immerhin geriet Caesars Reisegruppe dabei auch mit germanischen Reisegruppen aneinander.
Über seine Europatouren schrieb Caesar schließlich einen ausführlichen Reisebericht, das Buch
„De Bello Gallico“.  Darin beschreibt er auch die Sitten und Gebräuche der Germanen und auch wie diese Elche jagten. Wir haben also Glück gehabt und erfahren aus erster Hand, also aus einer Primärquelle, wie das damals abging:

„Es gibt noch ein anderes Tier, das man Elch nennt. Seiner Gestalt nach ist es wenig von einer Ziege verschieden, ebenso buntscheckig, nur etwas größer und mit abgestumpften Hörnern; seine Beine sind ohne Knöchel und Gelenke. Dieses Tier legt sich deshalb beim Schlafen nicht nieder und kann, wenn es durch einen Zufall umgeworfen wird, sich auch nicht wieder aufhelfen und auf die Beine kommen. Die Bäume dienen ihm als Ruhestätte. An diese stützt es sich, und so, nur ein wenig angelehnt, schläft es. Merken nun die Jäger aus der Spur, wo ein solches Tier gewöhnlich ruht, so untergraben sie an dieser Steile entweder alle Bäume an den Wurzeln oder hauen den untersten Stamm so weit aus, dass es ganz so aussieht, als ständen sie noch fest. Wenn nun das Tier seiner Gewohnheit nach sich anlehnt, so wirft es durch sein Gewicht den angehauenen oder untergrabenen Baum um und stürzt selbst mit ihm zu Boden.“

Der germanische Waidmann brauchte den Elch dann nur noch einsammeln und in handliche Portionen verteilen. Also ganz einfach. Deshalb sind die Elche in unserer Gegen wohl auch ausgestorben. Heute können wir deshalb nur noch die Elcharten mit Gelenken bewundern.
Böse Zungen werden jetzt behaupten, dass Caesar nie einen Elch gesehen und dass man ihn nur verarscht hat. Aber das hätte sich bei dem mächtigsten Mann seiner Zeit doch niemand getraut, Oder?

Mittwoch, 30. April 2014

Alle brüten....

...und in Führung liegen die Blässhühner. Am See zähle ich zwischen Wetter und Herdecke 10 Nester.
Es dauert nicht mehr lange und jede Menge Küken sind unterwegs.


Dienstag, 29. April 2014

Herr Schwan hat schlechte Laune

Schuld daran ist natürlich Frau Schwan. Die hatte die tolle Idee, das Nest genau am Rand des meist befahrenen Radweges der Region zu bauen. Dazu kommen auch noch jede Menge Spaziergänger.
Damit Frau Schwan ein wenig Ruhe hat und nicht zu sehr belästigt wird, hat sie von der Stadt Wetter noch ein hübsches Gitter bekommen. Sie hockt auf  der einen Seite des Gitters im Nest und Herr Schwan darf auf der anderen Seite auf dem harten Boden sitzen und aufpassen.
Deshalb ist er auch ein wenig sauer und faucht alle an, die an ihm vorbei gehen oder fahren.
Manche kehren da lieber gleich um.





Montag, 28. April 2014

Bachstelze

Da stelzt sie.Nicht im Bach, sondern im Harkortsee. Leider in bisschen weit weg. Nutzte ihr aber nichts, hab sie trotzdem noch erwischt.


Sonntag, 27. April 2014

Pfauenauge

Heute regnet es leider in Strömen. Also krame ich ein wenig im Archiv rum. Das Pfauenauge hatte es vor ein paar Wochen besser und sonnte sich an einer Spundwand.

Samstag, 26. April 2014

Nilgänse

Am Ümminger See haben die Nilgänse schon Nachwuchs.




Freitag, 25. April 2014

Der Erpel

... wie immer hält er Aussicht nach dem weiblichen Geschlecht. Doch die Konkurenz ist groß. Die Stockentendamen nehmen das locker und haben schon mal 2-3 Herren im Schlepp. Für ein vernünftiges Portrait hatte unser Erpel keine Zeit. Nur nicht den See aus den Augen lassen. Ihn könnte ja ein Mädel entgehen. Ich wünsche ihm mal Glück!